Sie befinden sich hier:

05.06.2015

Antriebsbatterien effizient prüfen und aufbereiten

Batterieformations- und Testsysteme von BENNING erhöhen die maximale Nutzungsdauer der Energiespeicher.

Elektrisch betriebene Flurförderzeuge wie Gabelstapler oder Kommissioniergeräte nutzen bis heute zum größten Teil Blei-Säurebatterien als Energiespeicher.

Diese Batterien haben bei guter Pflege und sachgemäßem Gebrauch eine Lebensdauer von ca. 1.000 bis 1.500 Ladezyklen – ein weiter Bereich. Angesichts der Investitionskosten von ca. 3.500 € für eine durchschnittliche Blei-Säure-Traktionsbatterie gilt es, diesen Bereich optimal auszunutzen. BENNING hat eine Lösung entwickelt, die genau das ermöglicht.

Unternehmen, die auf die Vermietung oder das Leasing von Traktionsbatterien spezialisiert sind, haben häufig hunderte oder gar tausende Batterien im Feld. Deren Lebensdauer und das Wissen um den Zustand der jeweiligen Batterien tragen also maßgeblich zum Erfolg dieses Geschäftsmodells bei. Daher ist speziell im Mietgeschäft die Beurteilung einer Batterie ein zentrales Thema. Eine Vielzahl der Batterien kommt nach mehr­jährigem Einsatz aus dem Mietgeschäft zurück und einige könnten als Gebrauchtbatterien durchaus noch gute und lange Dienste leisten.

Flexibel durch Systemkomponenten – Das BENNING BFS 2000 kann je nach angestrebter Anwendung zusätzlich mit unterschiedlichen Ausbaustufen ausgestattet werden.
Flexibel durch Systemkomponenten – Das BENNING BFS 2000 kann je nach angestrebter Anwendung zusätzlich mit unterschiedlichen Ausbaustufen ausgestattet werden.

Batterieaufbereitung ist sinnvoll

Es gibt eine Reihe von Anwendungen, in denen Neubatterien nicht erforderlich und aufgearbeitete Batterien ausreichend sind. Dieses gilt für Bereiche, in denen die Batterien nur schwach genutzt werden.
Beispiel: Gelegentliches Be- und Entladen eines LKWs. Hier können aufgearbeitete Gebrauchtbatterien noch viele Jahre eingesetzt werden. Schließlich sind sie in der Regel erheblich preiswerter – sowohl beim Kauf als auch bei der Miete. Darüber hinaus ist eine Aufbereitung von Batterien, auch im Hinblick
auf die Schonung von Ressourcen, sinnvoll.

 

Zustand von außen nicht erkennbar

In der Praxis stellt sich daher oft die Frage nach dem tatsächlichen Zustand der im Feld befindlichen oder zurückkehrenden Batterien. Von außen ist leider nicht erkennbar, wie viele Ladezyklen noch zur Verfügung stehen.
Leider ist es auch nicht mit „einfachem Handauflegen“ wie der Messung von Säuredichte bzw. Zellenspannung getan. Diese Maßnahmen reichen sicher für eine grobe Beurteilung, eine qualifizierte Aussage über die Restlebensdauer ist damit aber nicht möglich.

Die Lösung ist die sogenannte Kapazitätsprobe. Hierbei wird die Batterie zunächst komplett geladen und anschließend mit definiertem Strom bis zur Abschaltspannung entladen. Unter Berücksichtigung einiger Randbedingungen kann mit diesem Verfahren die Restkapazität ermittelt werden.

 

Qualifizierte Aussagen für die Praxis

Für das angewandte Testverfahren, welches nach DIN im Detail beschrieben ist, fertigt BENNING seit vielen Jahren spezielle Batterieformations- und Testsysteme (BFS 2000). Diese Stromrichter ermöglichen eine zuverlässige Prüfung und können für die bei der Batterieherstellung erforderlichen Formationsvorgänge ebenso eingesetzt werden wie für die Serienprüfung neuer und gebrauchter Batterien.

 

Nachhaltiger Umgang mit Energie

Die Systeme arbeiten als Lade- und Entladegerät in einer Einheit. Bei einem Ladevorgang wird Energie aus dem Netz entnommen und kontrolliert der Batterie zugeführt.
Damit die bei der Entladung aus den Batterien entnommene Energie nicht unnötig in Wärme umgesetzt wird, arbeiten BENNING BFS 2000 Systeme als Umkehrstromrichter mit Netzrückspeisung. Diese entnommene Energie wird ins betriebseigene Netz eingespeist und kann somit auch effizient zur Versorgung von weiteren Verbrauchern genutzt werden. Auf diese Weise hilft das BFS 2000 dem Betreiber, Energie und Kosten zu sparen. Insbesondere bei regelmäßiger Nutzung, z. B. im Rahmen einer Batterieaufbereitung, ist die Netzrückspeisung auch unter Umweltgesichtspunkten sinnvoll.

 

Dokumentation als Qualitätsnachweis

Die Handhabung des BSF 2000 ist in der Praxis einfach, da alle Formations- und Testabläufe software gesteuert erfolgen. Die erfassten Messwerte werden mitgeschrieben und gespeichert. Für Protokolle stehen damit alle Daten elektronisch zur Verfügung. Diese können dann beliebig weiterverarbeitet und z.B. in eigene Dokumentationen übernommen werden.

Diese ausführliche Darstellung des Batteriezustands, inklusive der erfassten Messdaten und Protokolle, dient dem Batteriehandel dann als qualifizierter Nachweis über den aktuellen Zustand der Gebrauchtbatterie: Transparenz, die vom Kunden mit Vertrauen zurückgezahlt wird.

Weitere Informationen

Kontakt: Peter Hoeptner 
Telefon:  +49 (0) 28 71 / 93-233
E-mail: p.hoeptner@benning.de

Zurück