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19.06.2015

Komplexität beherrschen – Ladeprozesse intelligent gestalten

BENNING entwickelt nachhaltige Ladesystemlösungen für Industrie, Handel und Logistik.

BENNING entwickelt nachhaltige Ladesystemlösungen für Industrie, Handel und Logistik.
BENNING entwickelt nachhaltige Ladesystemlösungen für Industrie, Handel und Logistik.

Für einen sicheren und effizienten Betriebsablauf müssen batterieelektrische Flurförderzeuge jederzeit einsatzbereit sein. Die Positionierung der Antriebsbatterien und der erforderlichen Ladegeräte ist daher eine besondere Herausforderung bei der Integration von Ladestationen in die innerbetriebliche Prozesskette.

Zum einen sollte einfaches Handling und ein gleichmäßiger Einsatz aller zur Verfügung stehenden Antriebsbatterieren erreicht werden. Zum anderen ist die zur Verfügung stehende Fläche oftmals sehr begrenzt, da aus wirtschaftlichen Gründen möglichst viel Fläche für die Produktion oder Lagerung genutzt werden soll.

 

Damit ist sowohl unter betriebswirtschaftlicher Betrachtung generell, als auch speziell im sich ständig ausweitenden Leasing- und Rental-Geschäft mit langen Laufzeitgarantien, die Erfassung der Batteriedaten und die Überwachung des Batteriezustandes von großer Bedeutung.

Den Austausch der Antriebsbatterien erledigen mittlerweile fast ausschließlich die Bediener der Flurförderzeuge. Die Ladestationen sind häufig so konstruiert, dass die Stromspeicher beim Ladevorgang hintereinander oder sogar in mehreren Etagen übereinander angebracht sind.

In der Praxis führt dies dazu, dass beim Batteriewechsel die Akkumulatoren im vorderen Bereich gegenüber denen im mittleren oder hinteren Bereich bevorzugt werden. Antriebsbatterien, die schlechter anzufahren sind, durchlaufen deshalb deutlich weniger Lade-/Entladezyklen als solche, die gut erreichbar sind. Eine gleichmäßige Nutzung ist nur dann zu realisieren, wenn die Einsatzreihenfolge der vollgeladenen Batterien automatisch vorgegeben und eindeutig signalisiert wird.

 

[Links:] Ein BELATRON UC Schrank nimmt max. 12 Lademodule 24 V bis 120 A bzw. 48 V bis 60 A oder max. 3 Lademodule 80 V bis 240 A auf. [Rechts:] Kompakter Laderaum mit 120 Ladestationen auf der Basis der BELATRON UC Baureihe
[Links:] Ein BELATRON UC Schrank nimmt max. 12 Lademodule 24 V bis 120 A bzw. 48 V bis 60 A oder max. 3 Lademodule 80 V bis 240 A auf. [Rechts:] Kompakter Laderaum mit 120 Ladestationen auf der Basis der BELATRON UC Baureihe

Optimierte Nutzung – lange Lebensdauer

Als Antwort auf diese Situation hat BENNING in Zusammenarbeit mit I.B.V das ibv „take me“ System entwickelt. Mit seiner Hilfe werden alle Batterien in der zeitlichen Reihenfolge des Abschaltzeitpunktes nach der Vollladung gespeichert. Leuchtmelder in unmittelbarer Nähe der Batterie zeigen deutlich sichtbar an, welche als nächstes einsatzbereit ist. Da immer nur ein Leuchtmelder angesteuert wird, ist unmissverständlich klar, welcher Stromspeicher einzusetzen ist – Fehler sind praktisch ausgeschlossen.

Speziell bei Batterieanlagen mit Mehrfachladestationen verbessert sich die Übersichtlichkeit in der Ladestation auf diese Weise erheblich. Alle Batterien werden gleichmäßig genutzt; die Einhaltung der Ruhezeiten führt gleichzeitig zu niedrigeren Batterietemperaturen. Das Resultat sind die Verringerung der Wartungskosten und die Maximierung der Batterielebensdauer.

 

Begrenzter Raum optimal genutzt

Häufig stehen jedoch begrenzte Platzverhältnisse in den Ladestationen einem effizienten Batterienutzungsprozess entgegen. Die Installation vieler einzelner Ladegeräte bereitet dann Schwierigkeiten. Als Lösung steht die BELATRON UC Baureihe zur Verfügung: Sie übernimmt das kompakte Konzept der seit Jahrzehnten von BENNING produzierten modularen Stromversorgungssysteme.

Die BELATRON UC Baureihe bietet individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, um bis zu zwölf unabhängige Ladekreise (je nach Ausgangsleistung) mit unterschiedlichen Ausgangsspannungen in einem Industrieschrank zu kombinieren. Die einzelnen Lademodule sind voneinander unabhängig und lassen sich je nach Leistung neben- oder übereinander in die Industrieschränke einbauen. Mit einem BELATRON UC Schrank sind daher bis zu zwölf Batterien mit unterschiedlichen Spannungen und Kapazitäten gleichzeitig aufladbar.

Die Betriebsflächennutzung ist verglichen mit Einzelladegeräten um ein Vielfaches effektiver. Der Neubau einer Ladestation kann deutlich kleiner ausfallen. Bei bestehenden Laderäumen können Lagerflächen und Wege den betrieblichen Erfordernissen besser angepasst werden.

 

Auf dem Weg zu Industrie 4.0

Insbesondere bei größeren Ladestationen sowie im Leasing- und Rentalgeschäft ist zusätzlich eine übersichtliche Information über den Status des gesamten Batterie- und Ladegerätepools wünschenswert. Das BENNING Traction Monitoring System ermöglicht solch eine Kontrolle. Verwaltet werden alle relevanten Batterie- und Ladegerätedaten, Störungsmeldungen und Statusinformationen. Abruf und Nutzung der Daten via Internet sind möglich, wovon Planungs- und Leitstellen profitieren, da sie die betriebsinternen Logistik-Prozesse effizienter koordinieren können. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 steht mit dem BENNING Traktion Monitoring System somit ein weiterer Baustein zur intelligenten Vernetzung von Logistik und IT zur Verfügung.

Weitere Informationen

Kontakt: Peter Hoeptner
Telefon: +49 (0) 28 71 / 93 -233
E-mail: p.hoeptner@benning.de

 

Kontakt: Fa. I.B.V.: Peter Wendt
Telefon: +49 (0) 41 54 / 70 79 -0
E-mail: info@ibv-baterien.de

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