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27.07.2016

Proaktiver 360°-Service

Für die Anforderungen von heute und die Chancen von morgen.

Für die Chancen von morgen stehen Begriffe wie „das Internet der Dinge" und „Industrie 4.0". Damit steigen die Anforderungen an sichere und wirtschaftliche Höchstverfügbarkeitsstrategien mit proaktiven Services.
Für die Chancen von morgen stehen Begriffe wie „das Internet der Dinge" und „Industrie 4.0". Damit steigen die Anforderungen an sichere und wirtschaftliche Höchstverfügbarkeitsstrategien mit proaktiven Services.

Industrie 4.0 bestimmt die Produktion der Zukunft. Sie steht für höhere Flexibilität und eine Automatisierung miteinander vernetzter und digitaler Betriebsprozesse im Internet der Dinge. Umso wichtiger ist die Gewährleistung einer permanenten Prozesssicherheit. Damit Datensysteme, Fließbänder, Steuereinheiten und andere Produktionselemente unterbrechungsfrei funktionieren, bedarf es einer zuverlässigen Stromversorgung. Selbst ein Ausfall von nur wenigen Millisekunden kann für ein Unternehmen gravierende Folgen haben – nicht nur hinsichtlich der Produktivität, sondern auch in Bezug auf die Reputation und Wirtschaftlichkeit.

Insbesondere bei prozesskritischen Anwendungen sind daher höchste Verfügbarkeit und wirtschaftlicher Betrieb wichtige Auswahlkriterien, wenn es um die Wahl des Stromversorgungssystems geht – zum Beispiel im Bereich der Industrie, Energiewirtschaft, Infrastruktur, Telekommunikation oder auch IT- und Datentechnik. Stromausfälle können hier fatale Folgen haben.

Energieversorgung als größtes Risiko für Prozesskontinuität

In einer Studie, die Forrester Research und Disaster Recovery Journal 2010 durchführten, gaben 44 % der befragten IT-Manager und Geschäftsführer an, dass die größten Schäden durch Betriebsunterbrechungen aufgrund von Stromausfällen entstanden seien. Demnach stellen Energieverfügbarkeit und -qualität das größte Risiko für die Kontinuität von Betriebs- und Geschäftsprozessen dar.
Wie unberechenbar und folgenreich ein plötzlicher Stromausfall sein kann, hat uns die Vergangenheit leider schon viel zu häufig aufgezeigt. Z.B. im März 2015, als ein Kraftwerk in der ägäischen Region der Türkei plötzlich seine Energieerzeugung einstellte und damit binnen kürzester Zeit einen Domino-Effekt auslöste. Die Netzkopplung mit Europa musste getrennt werden – 76 Millionen Einwohner waren 9 Stunden komplett ohne Strom – nicht-funktionierende Verkehrsampeln verursachten ein riesiges Verkehrschaos. Nur wenige Tage zuvor, sorgte ein technischer Fehler in einer Amsterdamer Hochspannungsstation u. a. dafür, dass tausende Passagiere an Bahnhöfen und Flughäfen festsaßen oder zahlreiche Krankenhäuser auf eine Notstromversorgung zurückgreifen mussten.

Blackouts wie diese, hat es in Deutschland glücklicherweise noch nicht so oft gegeben. Doch auch wenn unser Stromnetz als verhältnismäßig sicher und zuverlässig gilt: Ausfälle in Stromnetzen sind praktisch unvermeidbar. Schon kleinste Netzstörungen reichen aus, um einen Domino-Effekt auszulösen. Fallen nur kleine Elemente aus, kann trotzdem ein schneller Stillstand der gesamten Prozesskette eintreten – verbunden mit allen damit zusammenhängenden Systemen, Geschäfts- und Betriebsprozessen. Ein Risiko, das den akuten Handlungsbedarf unterstreicht.

Betriebsprozesse sicherstellen

Die mit Netzstörungen oder Stromausfällen verbundenen Ausfallzeiten können den betroffenen Unternehmen nicht nur Zeit und Geld kosten, sondern auch rufschädigend sein und verunsicherte oder unzufriedene Kunden zur Folge haben. Um Szenarien wie diesen effektiv vorzubeugen und Betriebsausfälle von vornherein zu minimieren oder ganz zu verhindern, bedarf es eines ganzheitlichen, proaktiven Service- und Wartungskonzeptes. Dieses sollte sowohl den Hardware- als auch den Softwaresupport mit einbeziehen. Ein Konzept, das ab sofort auch das Unternehmen BENNING seinen Kunden anbietet, weswegen der bisherige Service- und Dienstleistungsbereich massiv ausgebaut wird.
Vorbeugend oder proaktiv bedeutet in diesem Zusammenhang beispielsweise, dass die Stromversorgungssysteme via Remotezugriff kontinuierlich überwacht und gemanagt werden können. Liegen Anzeichen für eine bevorstehende Systemstörung oder gar einen Systemausfall vor, reicht es ggf. aus, per Remotezugriff Einstellungen am System vorzunehmen oder Firmwareupdates einzuspielen. Lässt sich ein ankündigendes potenzielles Problem nicht beheben, so wird im Idealfall automatisch – ohne dass ein Anruf erforderlich ist – ein erfahrener Servicetechniker proaktiv eingeplant. Dieser kümmert sich darum, dass in definierten Reaktions- und Antrittszeiten direkt vor Ort die maximale Systemverfügbarkeit wieder hergestellt wird.

Ganzheitlicher Ansatz von prozesskritischer Bedeutung

Für die Chancen von morgen stehen Begriffe wie „das Internet der Dinge“, „Industrie 4.0“ oder innovative Mobilfunktechnologien, beispielsweise das 5G-Netz. Da diese Technologien prozesskritische Prozesse beinhalten oder bedienen, benötigen sie sichere und wirtschaftliche Höchstverfügbarkeitsstrategien.
Nicht selten liegen Anspruch und Wirklichkeit jedoch weit auseinander. Viele Unternehmen versuchen mit möglichst geringen Support-Kosten eine möglichst hohe Verfügbarkeit zu erreichen. Gerne wird daher eigenes Personal geschult, um einfache Servicearbeiten zu übernehmen. Für einen rundum sicheren Betrieb reichen diese Maßnahmen und verfügbaren Fachkompetenzen in der Regel jedoch nicht aus. Ebenso wird häufig übersehen, dass auch der Einsatz eigener Mitarbeiter einen erheblichen Zeit-, Personal- und Kostenaufwand verursachen kann.

Notwendigkeit zum Wandel der typischen Serviceansätze
Notwendigkeit zum Wandel der typischen Serviceansätze

Hochverfügbarkeitsstrategien abgestimmt auf individuelle Anforderungen

Eine effektive Hochverfügbarkeitsstrategie zur Minimierung oder Verhinderung von Ausfällen sollte stets mit einer gründlichen Risikoanalyse beginnen. Basierend auf bereits aufgetretenen Problemen erfolgt die Einordnung von Risiken, unter Berücksichtigung eines möglichen Umsatzverlustes oder einer erwarteten Rufschädigung. Danach sollte eine Priorisierung von möglichen Maßnahmen vorgenommen werden.

Diese Priorisierung kann dann zur quantitativen Risikobewertung mit einer Kosten-Nutzen-Analyse versehen werden, um die zu ergreifenden Maßnahmen zur Vermeidung der Risiken festzulegen. Erfolgsversprechende Servicestrategien vereinen daher Planung, Prävention und Instandsetzung, um einen kontinuierlichen Betrieb sicher zu stellen.

Präventive Wartung & gezielte Leistungsoptimierung

Heutzutage stützen sich noch viele Serviceverträge auf festgelegte Kennzahlen zur Reduzierung von Systemausfällen oder zur Verkürzung von Ausfallzeiten. Zukünftig muss eine präventive Wartung (z.B. durch das kontinuierliche Monitoring der Anlagenparameter) jedoch schon dann greifen, wenn sich die Möglichkeit einer Störung ankündigt. Des Weiteren sollten sich Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung und damit Steigerung der Wirtschaftlichkeit ablesen lassen.
Darüber hinaus ist es erforderlich, dass die jeweiligen Service-Level-Agreements (SLAs) flexibel gestaltungsfähig sind und sich an den individuellen Risiko- und Betriebsanforderungen orientieren. Berücksichtigt man die genannten Anforderungen, so wird die Notwendigkeit zum Wandel der heute noch typischen Serviceansätze sofort sichtbar.

Proaktiver 360°-Service
Proaktiver 360°-Service

Ganzheitlicher, proaktiver 360°-Service

BENNING bietet einen ganzheitlichen Service mit flexiblen Service-Level-Agreements (SLAs), die sich an den individuellen Risiko- und Betriebsanforderungen orientieren.
BENNING bietet einen ganzheitlichen Service mit flexiblen Service-Level-Agreements (SLAs), die sich an den individuellen Risiko- und Betriebsanforderungen orientieren.

Die notwendige Umsetzung lässt sich nur durch einen integrierten, ganzheitlichen Service für die gesamte prozesskritische Infrastruktur erreichen, der auf einen zentralen Ansprechpartner übertragen wird. Eine Systematik, die die heute noch übliche Situation, verschiedene Servicepartner für jedes Gewerk zu wählen, substituieren muss.

Das Unternehmen BENNING bietet seinen Kunden schon heute einen proaktiven 360°-Service, der sich aus drei Kernbausteinen zusammensetzt. Zum einen dient er zur Minimierung von Ausfallzeiten und -risiken. Damit ist gemeint, dass in regelmäßigen Abständen eine Wartung durchgeführt wird; bei Bedarf proaktive Checks per Fernzugriff möglich sind; auf präventive Maßnahmen und Services zurückgegriffen werden kann und im Servicefall eine schnelle Reaktion erfolgt. Zum anderen wird mit dem ganzheitlichen Serviceansatz eine Reduzierung der Betriebskosten verfolgt, indem er auf Performance- und Life-Cycle-Management sowie auf Retrofitmaßnahmen setzt. Darüber hinaus decken BENNING’s 360°-Dienstleistungen verschiedenste Verfügbarkeitsstrategien ab, da die Servicelevel flexibel erweiterbar sind und die Wartungs- und Servicekonzepte individuell auf die Geschäfts- und Betriebsprozesse eines Kunden abgestimmt werden – perfekt zugeschnitten auf die jeweilige Zielsetzung oder Risikosituation.

BENNING’s proaktive 360°-Serviceleistungen beinhalten des Weiteren ein verlässliches Instandhaltungs- und Ersatzteilmanagement und tragen dazu bei, die maximale Verfügbarkeit von BENNING-Stromversorgungen auch in Zukunft zu sichern. Die Kunden profitieren dabei von einem profunden Expertenwissen, das das Unternehmen durch jahrzehntelange Erfahrungen in unterschiedlichsten Marktsegmenten wie Industrie, Telekommunikation, Medizintechnik oder Rechenzentren aufgebaut hat. Außerdem erhalten sie Zugang zu den Ressourcen eines der weltweit führenden Stromversorgungshersteller.

Für die Chancen von morgen bestens gerüstet

Bereits heute ist BENNING in der Lage, ein breites Portfolio an individuellen Branchenlösungen anzubieten – von der Planung und Entwicklung individueller Stromversorgungskonzepte über deren Installation und Wartung bis zu Beratungen in Fragen der Ausfallsicherheit.
Mit dem neuen, global ausgerichteten 360°-Service besteht für BENNING-Kunden nun die Möglichkeit, eine maximale Verfügbarkeit ihrer Betriebsprozesse nicht nur für die Herausforderungen von heute, sondern auch nachhaltig für die Chancen von morgen sicher zu stellen.

Weitere Informationen

Autor/Kontakt: Dirk Petrich
Telefon: +49 2871 / 93 401
E-mail: d.petrich@benning.de

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